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Seiteneinstieg gem. § 10 KitaPersV

Hier finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zum Seiteneinstieg in die Kindertagesbetreuung in Brandenburg gem. § 10 KitaPersV.

Fragen zur berufsbegleitenden Ausbildung und Qualifizierungsmaßnahme „Profis für die Praxis“ finden Sie hier Aus- und Weiterbildung.

individuelle Bildungsplanung gem. § 10 (3) KitaPersV

 

Was ist ein individueller Bildungsplan?

Ein individueller Bildungsplan gemäß § 10 (3) KitaPersV ermöglicht eine tätigkeitsbegleitende Qualifizierung außerhalb formaler Bildungsgänge. Der individuelle Bildungsplan basiert auf dem jeweiligen Kenntnis- und Erfahrungsstand der einzelnen Person und bedarf  einer individuellen und konkreten Ausgestaltung.

Für wen bietet sich eine individuelle Bildungsplanung an?

Der Weg einer individuellen Bildungsplanung ist für Personen geeignet, die aus verwandten Berufsgruppen stammen und keinen neuen selbständigen Berufsabschluss anstreben. Für diese Qualifizierung außerhalb formaler Bildungsgänge sind relevante Kenntnisse in nennenswertem Umfang Voraussetzung. Dies ist z.B. bei der Berufseinmündung von Hochschulabsolvent_innen nicht unmittelbar einschlägiger Ausbildungen, z.B. Sozialarbeiter_innen / Sozialpädagog_innen (BA „Soziale Arbeit“),  Erziehungswissenschaftler_innen, Grundschulpädagog_innen, Psycholog_innen gegeben.

Aus welchen Bausteinen kann sich ein Bildungsplan zusammensetzten?

Die konkrete Ausgestaltung einer individuellen Bildungsplanung erfolgt gemeinsam zwischen Kita-Träger und der jeweiligen Person. Basierend auf dem jeweiligen Kenntnis- und Erfahrungsstand können sich mögliche Qualifizierungsbausteine grundsätzlich zusammensetzen aus Fortbildungsveranstaltungen zum Erwerb des als notwendig erachteten Wissens, Arbeiten unter Anleitung einer erfahrenden und kompetenten Fachkraft aus dem Team der Kindertageseinrichtung, supervidierte oder durch erfahrene Kolleg_innen beobachteter Praxis oder Selbststudium mit anschließender Darstellung des Erarbeiteten oder Reflexion der gesammelten Erfahrungen.

Welcher Zeitrahmen ist angemessen für die Erfüllung des Individuellen Bildungsplans?

Ausschlaggebend für den zeitlichen Umfang einer Qualifizierung im Rahmen des individuellen Bildungsplans sind die bereits vorhandenen und noch zu erwerbenden Kenntnisse und Fähigkeiten. Der jeweils notwendige Zeitrahmen ist daher individuell zwischen Kita-Träger und Einzelperson festzulegen. Dabei sollte die Umsetzung des individuellen Bildungsplans 2 bzw. 3 Jahre nicht überschreiten.

 

individuelle Bildungsplanung gem. § 10 (3) KitaPersV durch Brückenkurse für staatlich anerkannte Heilerziehungspfleger_innen

 

Was sind sogenannte Brückenkurse?

Für die Berufsgruppe der Heilerziehungspfleger_innen werden sogenannte „Brückenkurse“ als organisierte Qualifizierungsmaßnahmen angeboten. Innerhalb der sechsmonatigen Qualifizierung mit insgesamt 160 Unterrichtseinheiten eignen sich die Teilnehmer_innen über ihre bisherige Fachkompetenz hinaus spezifisches Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten für den Bereich der Kindertagesbetreuung an. Neben den Präsenzveranstaltungen umfasst diese Qualifizierungsmaßnahme ebenfalls eine supervisorische Begleitung, Hospitation in der Einrichtung und ein Eigenstudium im Rahmen der zu erfüllenden Praxisaufgaben (vgl. http://www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.298304.de).

 

Kräfte zur Ergänzung des fachlichen Profils einer Kindertageseinrichtung gem. § 10 (4) KitaPersV

 

Kann ich auch ohne einen sozialpädagogischen Abschluss in der Kita tätig werden?

Ja, Kräfte zur Ergänzung und Erweiterung des fachlichen Profils einer Einrichtung müssen weder über gleichartige und gleichwertige Qualifikationen wie Erzieher_innen verfügen, noch solche anstreben. Sie können zu einer Verstärkung des Lebensweltbezuges beitragen, jedoch keine Aufgaben als Bezugserzieher_in übernehmen. Neben Handwerker_innen, Künstler_innen, Sportler_innen, Gesundheits- oder Naturpädagoginnen, Muttersprachler_innen etc. können somit auch Kräfte mit weniger spezifischen Kenntnissen, Fertig- oder Fähigkeiten eingesetzt werden, um die Einrichtungskonzeption zu ergänzen bzw. zu erweitern. Sie werden jedoch generell eingesetzt zur Unterstützung der Erzieher_innen.

Ist eine anteilige Anrechnung auf den notwendigen pädagogischen Personalschlüssel von fachfremden Kräften möglich?

Ja, die Anrechnung auf den notwenigen pädagogischen Personalschlüssel erfolgt mit einem Anteil von 70% des praktischen Tätigkeitsumfangs.

Wie ist die Vergütung?

Die tatsächliche Vergütung ist abhängig von den jeweiligen Regelungen der einzelnen Träger. Grundsätzlich ist die Vergütung über die anteilige Anrechnung auf den Personalschlüssel des notwendigen pädagogischen Personals abgesichert.

Wie kann der Einsatz einer Ergänzungskraft grundsätzlich erfolgen?

Der Einsatz einer Ergänzungskraft kann sowohl projektbezogen (befristet) als auch dauerhaft erfolgen. Er muss in jedem Fall konzeptionell verankert sein. Bei einem dauerhaften Einsatz kann in der Regel nur eine Kraft pro Einrichtung gemäß §10 (4) genehmigt werden. Der Einsatz ist auch eine Möglichkeit, Stellenreste, die sich im Laufe eines Jahres ergeben können, zur Bereicherung der pädagogischen Arbeit zu verwenden.

Gibt es die Möglichkeit nach andauernder praktischer Tätigkeit als Fachkraft anerkannt zu werden?

Ja, nach länger andauernder qualifizierter Tätigkeit kann einer Kraft über eine individuelle Bildungsplanung nach § 10 (3) Kitapersonalverordnung (KitaPersV) der Weg zur Anerkennung als gleichartige/-wertige Kraft nach § 10 (1) KitaPersV eröffnet werden.