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Aus- und Weiterbildung

berufsbegleitende Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieher_in

Welche Zugangsvoraussetzungen gibt es für die berufsbegleitende Ausbildung (§ 4 Fachschulverordnung Sozialwesen)?


Aufnahmevoraussetzungen für die Bildungsgänge der Fachrichtungen Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege sind:

1. die Fachoberschulreife oder eine gleichwertige Schulbildung und
a. eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung oder
b. eine abgeschlossene nichteinschlägige Berufsausbildung und eine für die Fachrichtung förderliche Tätigkeit oder
2. die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife und eine für die Fachrichtung förderliche Tätigkeit.

Welche Fachschulen bieten die berufsbegleitende Ausbildung aktuell an?

Einen Überblick aller Fachschulen, welche aktuell eine berufsbegleitende Ausbildung anbieten, finden Sie hier: http://www.erzieher-brandenburg.de/aus_weiterbildung/berufsbegleitende+ausbildung/

Wie finde ich eine Praxisstelle für die berufsbegleitende Ausbildung?

Die Suche nach einer Praxisstelle ist Aufgabe der Auszubildenden und Voraussetzung für die Teilnahme an einer berufsbegleitenden Ausbildung. Neben ausgeschriebenen Stellenangeboten sollten sich interessierte Seiteneinsteiger_innen ebenfalls initiativ bewerben. Dabei sollten Sie neben Ihrer Motivation für das Berufsfeld Kindertagesbetreuung ebenfalls Ihre bisherigen Berufserfahrungen und besonderen Fähigkeiten und Kenntnisse hervorheben und das pädagogische Konzept der Kita einbeziehen.


Muss ich vor Beginn der berufsbegleitende Ausbildung ein Praktikum zur fachlich Vorbereitung absolvieren?

Ja. Wenn Sie als  Seiteneinsteiger_innen über keine praktischen Erfahrungen im Bereich der Kindertagesbetreuung verfügen. Die fachliche Vorbereitung kann durch eine entsprechende Vorbildung und durch eine i. d. R. vierwöchige angeleitete Praxistätigkeit erlangt worden sein und bezieht sich im Wesentlichen auf den konkreten Einsatz in dem beantragten Arbeitsbereich (Krippe, Hort etc.) vgl. VV KitaPersV zu § 10 (2 – 4), ist i.d.R. ein vierwöchiges Praktikum zur fachlichen Vorbereitung erforderlich.


Wie werde ich während der berufsbegleitenden Ausbildung vergütet?

Die tatsächliche Vergütung ist abhängig von den jeweiligen Regelungen der einzelnen Träger. Grundsätzlich ist eine Vergütung für die praktische Tätigkeit in der Kita über die mögliche Anrechnung von 70% der tatsächlichen Arbeitszeit auf den Personalschlüssel des notwendigen pädagogischen Personals abgesichert. Wird der TVöD Sozial- und Erziehungsdienst zu Grunde gelegt, ist mindestens eine Eingruppierung in der Entgeltgruppe S 2 möglich. Ein Rechenbeispiel finden Sie hier:  http://www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.320497.de


Welche wöchentliche Arbeitszeit ist im Arbeitsvertrag festzuschreiben?

Die berufsbegleitende Ausbildung setzt eine Beschäftigung mit mindestens 20 Std./Woche in der Praxisstelle während der gesamten  Ausbildungsdauer voraus. Somit muss die geregelte Arbeitszeit mindestens 20 Wochenstunden umfassen (§ 4 Abs. 4 Fachschulverordnung Sozialwesen).


Welche Voraussetzungen muss eine Praxisstelle für die berufsbegleitende Ausbildung erfüllen?

Für die praktische Ausbildung kommen in der Regel Einrichtungen in öffentlicher, freier oder privat gewerblicher Trägerschaft in Frage. Sie müssen relevante Teile der Berufspraxis abbilden und den Schülerinnen und Schülern Einblick in die Tätigkeitsfelder des jeweils angestrebten Berufes ermöglichen. Daneben müssen sie über geeignetes Personal für eine qualifizierte Praxisanleitung verfügen und sich in vertretbarer Entfernung zur Fachschule befinden. Unter den Mindeststandards der Fachkräftequalifizierung lassen sich entsprechende Hinweise und Lösungsvorschläge für die Berufspraxis finden http://www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.418294.de


Stimmt es, dass 200 Stunden der berufspraktischen Tätigkeit in einem anderen Tätigkeitsfeld als der Kindertagesbetreuung absolviert werden müssen?

Ja, in der tätigkeitsbegleitenden Ausbildung in Teilzeitform werden 1.000 Stunden Praxis durch die berufliche Tätigkeit nachgewiesen. 200 Stunden Praxis sind in einem anderen Tätigkeitsfeld zu leisten. Weitere Arbeitsfelder für die Fachrichtung Sozialpädagogik sind neben der Kindertagesbetreuung die Hilfen zur Erziehung, Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit oder Arbeit mit Kindern und Jugendlichen außerhalb der Kinder- und Jugendhilfe (§ 39 Abs. 3 Fachschulverordnung Sozialwesen).


Welche Möglichkeiten gibt es, wenn der Träger nicht selbst eine berufspraktische Tätigkeit von 200 Stunden in einem weiteren Tätigkeitsfeld neben der Kindertagesbetreuung sicherstellen kann?

Die notwendige berufspraktische Tätigkeit kann dann bei einem anderen Träger der Kinder- und Jugendhilfe absolviert werden und erfolgt ergänzend zum  Beschäftigungsverhältnis in der Kita. Mit dem Kita-Träger ist somit zu vereinbaren, wann und in welchem Zeitrahmen diese 200 Stunden zu absolvieren sind. Viele Kita-Träger ermöglichen eine Freistellung für einen zusammenhängenden Zeitraum. Ggf. erfolgt diese weitere berufspraktische Tätigkeit neben der Arbeit in der Kita, dies ist im Einzelfall zu klären.

tätigkeitsbegleitende Qualifizierungsmaßnahme "Profis für die Praxis"

Wie unterscheidet sich die Qualifizierungsmaßnahme „Profis für die Praxis“ von der berufsbegleitenden Ausbildung an einer Fachschule?

Neben der dreijährigen tätigkeitsbegleitenden Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieher_in gibt es im Land Brandenburg eine zweijährige Qualifizierung zur Erzieher_in für den Bereich der Kindertagesbetreuung. Diese Qualifizierungsmaßnahme „Profis für die Praxis“ bietet eine ausschließliche Ausrichtung auf den Bereich der Kindertagesbetreuung und folgt zudem einer besonderen Rhythmisierung von jeweils einer Seminarwoche und zwei Wochen praktischer Tätigkeit im Wechsel. Nach Abschluss der Qualifizierungsmaßnahme werden den Absolvent_innen gleichwertige Kompetenzen für den Bereich der Kindertagesbetreuung in Brandenburg gem. § 7 Brandenburgisches Sozialberufsgesetz auf Antrag bescheinigt, ohne dass eine Anerkennung als „staatlich anerkannte Erzieher_in“, die für alle Erziehungsfelder gelten würde, erfolgt.


Für welche Personen bzw. Berufsgruppen bietet sich diese Qualifizierungsmaßnahme an?

Zielgruppe dieser Qualifizierung sind Menschen mit Berufs- und Lebenserfahrung, die sich bewusst für eine Tätigkeit im Bereich der Kindertagesbetreuung entscheiden und sich nicht für weitere Tätigkeitsfelder in der Kinder- und Jugendhilfe qualifizieren möchten. Dabei orientiert sich die methodisch-didaktische Umsetzung an erwachsenenpädagogischen Lernkonzepten und bietet eine enge Verzahnung der Lernorte Seminar und Praxis.


Wie sind die Zugangsvoraussetzungen für „Profis für die Praxis“?

a. schriftliche Bewerbung
b. mindestens ein mittlerer Schulabschluss (10. Klasse)
c. abgeschlossene Berufsausbildung
d. Teilnahme an einem Auswahlverfahrene. polizeiliches Führungszeugnis (Strafregisterauszug)

 

Wird die Qualifizierungsmaßnahme vergütet?

In der Regel wird die Teilnahme an der Qualifizierungsmaßnahme über einen Bildungsgutschein durch das jeweilige Jobcenter der Agentur für Arbeit finanziert.


Wer bietet diese Qualifizierungsmaßnahme an? An wen muss ich die Bewerbung richten?

Die Bewerbung erfolgt direkt bei dem jeweiligen Qualifizierungsträger. Einen Überblick aller Qualifizierungsträger, welche aktuell die zweijährige Qualifizierungsmaßnahme „Profis für die Praxis“ anbieten, finden Sie hier: http://www.erzieher-brandenburg.de/aus_weiterbildung/profis+fuer+die+praxis/


Welchen Abschluss habe ich nach der Qualifizierungsmaßnahme und welche Berufsaussichten habe ich mit diesem Abschluss im Kitabereich?

Der erfolgreiche Abschluss der Qualifizierungsmaßnahme wird vom Bildungsträger durch ein Zertifikat bestätigt. Mit Vorlage dieses Zertifikats werden durch das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg SFBB dem Abschluss im Fachschulbildungsgang Sozialpädagogik gleichwertigen Kompetenzen auf Antrag bescheinigt. Personen mit gleichwertigen Fähigkeiten sind geeignete pädagogische Fachkräfte für Kindertagesstätten und haben somit für den Bereich der Kindertagesbetreuung im Land Brandenburg dieselben Berufsaussichten und Beschäftigungsmöglichkeiten in einer Kita wie die staatlich anerkannte Erzieher_innen.